Über mich

Parallel zu meiner Ausbildung zum Schauspieler habe ich 5 Semester Theaterpädagogik und Sprachgestaltung studiert. Seit 2010 arbeite ich als selbstständiger Schauspieler- in den ersten Jahren vorrangig im Theater. Vier Jahre später zog ich dann nach Berlin und legte meinen Schwerpunkt vor die Kamera. Im selben Jahr 2014 spielte ich an der Schaubühne unter der Regie von Thomas Bo Nilsson in MEAT.

2016 wurde ich dann zum ersten mal Vater, was eine ungeahnte Veränderung bedeutete: ein neuer Abschnitt, über den ich dankbar bin denn mir wurde ermöglicht zu wachsen. Mittlerweile bin ich Vater von drei Kindern.

Eltern wissen, dass Kinder einem die Möglichkeit geben, täglich zu wachsen und sich fortlaufend zu optimieren. Das ist gelinde gesagt an manchen Tagen wirklich nicht das, was ich mir aussuchen würde. So unnachgiebig empathisch wie Kinder auch sind, ermöglichen sie es den Eltern, sich selber neu kennenzulernen, klar zu kommunizieren, integer zu sein, die eigenen Grenzen zu erweitern und manchmal diese zu schützen.

Viele Jahre hatte ich bezogen auf das Schauspiel eine Durststrecke. In dieser Zeit habe ich, um selber voran zu kommen, Seminare besucht, Coaches in Anspruch genommen. Bücher, die mich inspiriert haben, sind: “Notes from a friend” von Tony Robbins; “Unverkäuflich” von Stefan Krücken; “Die 7 Summits Strategie” von Steve Kroeger; “Gespräche mit Gott” von Neal Donald Walsch; “Ehrfurcht vor den Tieren” von Albert Schweitzer; “Ismael” von Daniel Quinn u.v.m.. Der Effekt bzw. was das mit mir gemacht hat, ist: mein Vertrauen zu mir zu stärken, eigene Blockaden zu erkennen und an ihnen zu arbeiten, zu erkennen, in welchen Bereichen mein Griff zu fest ist und loszulassen und ganz wichtig, meine Männlichkeit zu entdecken. Durch Eigeninitiative und Risikobereitschaft bekam ich mehr und mehr Drehtage, lernte wunderbare Kollegen kennen und eine dynamische, aufstrebende Agentur, die mich vertritt.

Mit der Zeit erlebte ich wiederholt, dass Menschen sich mir anvertrauten und meinen Ratschlag einholten zu ihren persönlichen Themen, sei es privat oder beruflich. Ich merkte, dass ich große Lust empfinde, Menschen bei ihrer Optimierung zu unterstützen- im Idealfall durch konkrete Fragen, die es meinem Gegenüber ermöglichen, selber eine Antwort zu finden. So ist der Lerneffekt nachhaltiger. Was ich spannend finde, ist, mit Worten einen Anstoß zu geben- das begeistert mich.

Und diese Begeisterung ist das, was ich in meine Arbeit als Coach übernehme.