Set-Coaching: Kinder/Jugendliche

Die Arbeit mit Kinder macht mir sehr viel Freude. Sie ist so direkt und bereichernd.-

Das unmittelbare ungefilterte Feedback und sämtliche Individualität macht das arbeiten am Set mit Kinder und Jugendlichen für mich so einzigartig. Ihre Freude erleben wenn die Szene geklappt hat ist ein so wunderschönes Gefühl.

Sich ernsthaft damit auseinander zu setzen, was das Anliegen der Kinder ist. Sie erkennen lassen, welche Schaffenskraft in Ihnen schlummert und ihr Selbstvertrauen und -wertgefühl stärken. Das Unverblümte der Kinder und ihre Direktheit macht das Arbeiten einzigartig.

Was ist ihr Geschenk an die Welt? Das will ich herausarbeiten, denn es dient den Kindern/Jugendlichen und dem Film. Professionelle Vorbereitung unterstützt den Produktionsfluss und gleichzeitig stärk es das eigene Vertrauen der jungen Darsteller.

Angst und Kunst

“… Kunst ist nicht die einzige Praxis der Angst-Entkräftung, aber was unterscheidet sie von den anderen Unternehmen, wie den Wissenschaften, den Religionen oder der Politik, die ja auch Überwindungen und Minderung der Menschheitsängste im Programm haben?

Der Unterschied ist: Kunst selbst macht keine Angst. Natürlich gibt es Schrecken erregende Werke und kann Kunst leibhaftig schockieren, aber in der Kunst gibt es keine Verdammnis wie in den Religionen, sie macht nicht Gewalt und Krieg wie die Politik und keine objektiv gefährliche Entdeckung wie die Wissenschaften.

Das verdankt sie ihrem inhärenten Lustmomenten. Das Lustprinzip, dem die Kunst folgt, ist nämlich ein ‘binnen-ökonomisches’ im Gegensatz zur außen-ökonomischen Steuerung von Religion, Politik und Wissenschaft. ‘Binnen-ökonomisch‘ heißt, dass das am Wohlbefinden orientierte, lustökonomische Bestreben, Spannungen auszugleichen, sich selbst und der Welt zu trauen, sich äußert, also von innen nach außen geht, und nicht, wie bei Verarbeitungsnötigungen und Zwänge, durchquere Umstände umgekehrt und verinnerlicht wird. …”

– Hermann Pfütze aus Wörterbuch der Theaterpädagogik